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Schlangen"schmusen"

So zutraulich werden Dionenattern:

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Herping in Russia

interessantes Video vom Fund wildlebender Dionenattern:

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Keine Angst vor unseren heimischen Schlangen! Mit dem Artensteckbrief der DGHT Schlangenarten bestimmen:

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Zur Zucht benötigt man natürlich mindestens eine männliche und eine weibliche Dionenatter. Leider gibt es bei jungen Dionenattern keine deutlich sichtbaren Unterscheidungsmerkmale zwischen den Geschlechtern und damit kommen wir zur entscheidenden Frage:

 

Männlein oder Weiblein?

 

Bei frischgeschlüpften Babies lassen sich die Geschlechter am einfachsten mit einem Maßband (Zollstock oder Lineal) ermitteln. Nachdem sich die Babies etwa eine Woche nach dem Schlupf zum ersten Mal gehäutet haben, misst ihre Körperlänge meist um die 25 cm. Nun ermittelt man die Schwanzlänge, indem man von der Kloake bis zur Schwanzspitze misst. Dazu braucht es mit den zappeligen "Würmchen" manchmal etwas Geduld. Weibliche Tiere erreichen eine Schwanzlänge von etwa 5 cm, während die Schwanzlänge bei den Männchen um die 6 cm und mehr beträgt. Mit dieser Methode ist eine sichere Unterscheidung möglich. Hat man zwei halbwüchsige Dionenattern zum Vergleich vor sich, kann man anhand der unterschiedlichen Schwanzlänge immer recht problemlos deren Geschlecht erkennen. Dazu müssen die Tiere jedoch etwa gleichaltrig sein. Bei unterschiedlich alten Tieren ist diese vergleichende Unterscheidung um einiges schwerer, wenngleich mit langjähriger Erfahrung nicht unmöglich. Wer ganz sicher gehen will, der kommt um eine Sondierung bei einem erfahrenen Reptilientierarzt nicht herum. Oft praktiziert wird das sogenannte "Poppen", bei dem man den Hemipenis des Männchens heraus palpieren, bzw. dessen Abwesenheit bei weiblichen Tieren feststellen kann. Ich selbst wende diese Methode nicht an, da ein nicht geringes Verletzungsrisiko besteht und man sehr viel Übung und Erfahrung benötigt.

Im Erwachsenenalter dagegen sind die Weibchen allein anhand ihrer Größe und dem massigeren Körperumfang gut von den Männchen zu unterscheiden.
 

 

Let's talk about Sex!

 

Die Geschlechtsreife tritt meist schon nach zwei Jahren ein, jedoch sollte man Weibchen erst ab dem dritten Lebensjahr verpaaren, damit diese kräftig genug sind, um die Strapazen der Eibildung- und ablage zu bewältigen, denn die Eier der Dionenatter sind im Verhältnis zur Körpergröße sehr groß. Die Zucht der Dionenatter ist denkbar einfach: Unmittelbar nach der Winterruhe, die Männchen und Weibchen getrennt voneinander verbracht haben, setzt man die beiden Geschlechter zusammen. Ist das Männchen in Paarungsstimmung, wird es das Weibchen solange züngelnd bedrängen, verfolgen und sich an ihm reiben, bis das Weibchen die Paarung zulässt. Das Ganze ist relativ unspektakulär und kann sich über mehrere Stunden hinziehen, währenddessen das Männchen mit seinem Hemipenis in der Kloake des Weibchen verhakt bleibt.

 

Nachfolgend zwei Videos von mir, wo man das oben Beschriebene gut beobachten kann.

 

Paarungswerbung des Männchens:

 

 

 

Paarung (Kopula):

 

 

 

 

Nach erfolgreicher Paarung, die oftmals 24 Stunden dauern kann, zieht das Männchen seinen Hemipenis wieder ein:

 

 

 

 

 

Kommt es nicht zu einer Paarung, so trennt man die Tiere für eine Woche und wiederholt danach das Ganze. Wichtig ist eine ruhige Umgebung und das die Tiere nicht gestört oder von der Paarung abgelenkt werden.
Es gibt allerdings auch Halter, die erfolgreich züchten, indem sie ihre Zuchtpaare oder -gruppen das ganze Jahr zusammen halten. Oft finden dann auch im Herbst, kurz vor der Winterruhe noch Paarungen statt. Beide Methoden führen also zum Erfolg.
Übrigens: nach einer zu warmen Überwinterung kommen die Tiere manchmal gar nicht erst in Paarungsstimmung und darüberhinaus benötigen die Spermien der männlichen Dionenattern  zur Reifung niedrige Temperaturen, deshalb können zu warme Überwinterungstemperaturen, z.B. in besonders milden Wintern, dazu führen, dass die Weibchen nur unbefruchtete Eier oder sogar gar keine Gelege absetzen.

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